#notmypresident…

…hieß es nach Wulffs Wahl im Juni 2010 zum Bundespräsidenten bei vielen Leuten z.B. auf Twitter. Viele – so auch ich – hätten sich eher Gegenkandidat Gauck gewünscht, eine Person mit einer bewegten Lebensgeschichte und ohne Parteibuch. Bei Wulff hingegen waren mir immer einige Aussagen seiner Zeit als Ministerpräsident Niedersachsens im Kopf, die in meinen Augen nicht unbedingt als Empfehlung für das höchste Amt im Staat dienlich waren. Hinzu kam das Gefühl, dass er nur zu seinem Amt kam, um der Kanzlerin nicht irgendwann gefährlich werden zu können. Weiterlesen

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Es läuft

16:1 Tore nach fünf Bundesligaspielen, davon sensationelle 15:0 Tore in den letzten drei Spielen. Platz eins in der Bundesliga, die Champions-League-Gruppenphase ohne Probleme erreicht, im Pokal mühelos in die zweite Runde vorgestoßen.

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9/11 und das kollektive Bildgedächntis

In der Geschichtsdidaktik habe ich gelernt, dass jede Generation über einen gewissen Fundus an Bildern verfügt, den man als kollektives Bildgedächtnis begreifen kann. In Ausnahmefällen können einzelne Bilder auch generationsübergreifend im Gedächtnis verankert sein. Die jeweiligen Bilder sind in aller Regel mit großer Emotionalität (positiver oder negativer) verbunden und sichern bzw. begründen unter anderem die Tradition einer Gesellschaft.

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Der Kapitän und sein Laster

Eigentlich mag ich Philipp Lahm. Ich mag seine Spielweise, sein Verhalten auf und neben dem Platz, seinen unermüdlichen Einsatz, etc. Ich finde es toll, wie er sich Stück für Stück durchgesetzt hat und zu einem der wichtigsten Spielerpersönlichkeiten der Bayern und der Nationalelf aufgestiegen ist, letztendlich auch zum Kapitän. Er wirkt sympathisch und authentisch, ein Spieler, auf den man stolz sein kann, ihn im Verein zu haben

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Top 10 Flashgames

Wer von der Langeweile heimgesucht wird, hat viele Möglichkeiten sich dagegen zu wehren. Eine Möglichkeit stellen dabei (für mich) kleine Flashgames dar, von denen ich an dieser Stelle zehn vorstellen werde, die ich entweder sehr gerne gespielt habe oder immer noch gerne spiele.

Platz 10: Winterbells
Ihr steuert dabei ein niedliches Häschen und müsste euch von Glocke zu Glocke hangeln. Jede bringt Punkte, die erste 10, die zweite 20, die dritte 30, usw. Etwa alle 20-25 Glocken taucht ein Vogel auf, der eure Punktzahl verdoppelt, sofern ihr ihn erwischt.
Das Spiel ist eigentlich nur mit einer Maus zu steuern, nicht mit dem Touchpad eines Notebooks.

Platz 9: Boxhead
Trotz der einfachen Gestaltung ein kurzweiliges Spielchen. Ihr steuert einen Roboter und müsst euch gegen bösartige Roboter zur Wehr setzen. Mit Waffengewalt versteht sich. Je mehr feindliche Roboter ihr erledigt habt, desto größer wird die Auswahl an Waffen.
Zu steuern ist das Spiel ganz einfach mit den Pfeiltasten und der Leertaste zum schießen. Mit den Tasten 1-0 wählt ihr die Waffen. Euch stehen dabei verschiedene Räume und Schwierigkeitsgrade zur Verfügung, um sich so richtig austoben zu können!

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Bayerische Volksschauspieler – Das Ende einer Ära (Teil 2)

Nach dem gestern erfolgten ersten Teil eines kleinen Überblicks über die bayerischen Volksschauspieler werden heute im zweiten Teil fünf weitere Persönlichkeiten betrachtet, die ich allesamt sehr gerne sehe, auch viele Jahre nach ihrem Tod.

6) Ludwig Schmid-Wildy
Trotz seines Geburtsortes Aachen gilt Schmid-Wildy als einer der ersten bzw. ältesten bayerischen Volksschauspieler. Fast immer spielte er in seinen Rollen einen alten, gutmütigen und schlitzohrigen Mann, was man ihm in meinen Augen vor allem aufgrund seiner Mimik auch immer abnahm. Bekannt wurde er vor allem in seinen vielen Rollen im Komödienstadel, aber auch in den weiteren klassischen bayerischen Serien war er ein gern gesehener Gast, so z.B. im Königlich Bayerischen Amtsgericht.
Man sollte auch erwähnen, dass er während der Nazi-Zeit auch in NS-Propagandafilmen mitwirkte. Schmid-Wildy starb bereits 1982 im Alter von 85 Jahren.

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Bayerische Volksschauspieler – Das Ende einer Ära (Teil 1)

Heute wurde ich durch eine Unterhaltung auf Twitter mal wieder an den Pumuckl erinnert. Und damit auch an Meister Eder bzw. seinen Darsteller, den großartigen Gustl Bayrhammer. Dieser stellte vielleicht den Prototypen des bayerischen Volksschauspielers dar, von denen mittlerweile nahezu alle verstorben sind.

Ich versuche mich in einem ersten Teil an einer kleinen Zusammenfassung, deren Vollständigkeit nie das Ziel sein kann.

1) Gustl Bayrhammer
Bekannt wurde Gustl Bayrhammer auch außerhalb Bayerns vor allem durch zwei Rollen. Zum einen als der bereits angesprochene Meister Eder im Pumuckl, zum anderen in seiner Rolle als Komissar Veigl im Tatort. Hinzu kommen noch einige Auftritte im Komödienstadel, wo er mit seinen Kollegen für etliche zeitlose Klassiker gesorgt hat, Auftritte beim Königlich Bayerischen Amtsgericht, den Weißblauen Geschichten oder natürlich auch seine legendäre Rolle als Petrus im Brandner Kasper.
Bayrhammer gilt vielen als bayerisches Urgestein und wird den meisten auch heute noch ein Begriff sein. Er starb bereits 1993 im Alter von 71 Jahren. Der bereits abgedrehte Pumuckl-Kinofilm musste zu diesem Zwecke mit einer fremde Stimme nachsynchronisiert werden. Ein extrem trauriges Erlebnis meiner Kindheit.

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